Artikel-Schlagworte: „Minimalistisch wohnen“

2016. Ein kurzer Besuch auf der eigenen Seite.

Montag, 11. Juli 2016

So viel Zeit ist vergangen, seit ich mich von dem Großteil meines “Hausstandes” getrennt habe.

Und ich lebe nach wie vor minimalistisch.

Gut, vor Kurzem erhielt ich eine elektrische Kaffeemühle geschenkt, so eine alte und unverwüstliche, bei der man die Kohlestifte noch selbst austauschen kann. Die habe ich natürlich angenommen.

Doch der Kaffee wird nach wie vor “per Hand” aufgebrüht – im Porzellanfilter.

Der Umzug aus dem Haus hatte natürlich den Preis, dass ich fortan ohne Garten leben musste: D.h. keine roten, schwarzen Johannisbeeren mehr, keine Erdbeeren (es waren ohnehin nur eine Hand voll), keine Tomaten, keine Minze, keine Kräuter mehr.

Das fehlt natürlich.

Umso mehr halte ich mich im Garten eines Freundes auf und helfe ab und zu und gniße die Ruhe.

Überhaupt war ich in den letzten drei Jahren recht häufig wandern, das ist auffallend. Wald und Flur, die grüne Natur soll ja eine positive Wirkung auf unser Gemüt haben.

Ansonsten ist es still geworden – sobald man nicht mehr regelmäßig bloggt, verschwinden auch die anderen Blogger, manche schreiben aber nach wie vor mal eine Nachricht. Das ist jedes Mal erstaunlich :-)

Ich wünsche euch vorerst: Live long and prosper!

Zum Minimalismus (Teil 1 von 2)

Donnerstag, 1. Mai 2014

Weniger haben, weniger abhängig sein, weniger verbrauchen.

Abstinenzler und Einsiedler gab es schon immer. Eine kleine Geschichte des Minimalismus.

Die Alten

Der spitzmündige Diogenes (gest. 323/24 v.Chr.) soll in einer Tonne gelebt haben.

Und manch einer, der (weiterlesen…)

Mal wieder eine “Gib-ein-Ding-pro-Tag-weg-Phase”

Donnerstag, 13. Juni 2013

Die Idee ist ja bekannt und diverse Minimalismus-Blogger haben darüber geschrieben: Nutze jeden Tag, um einen Gegenstand loszuwerden.

Der Gedanke dahinter ist simpel:

Wir haben viele Sachen, die wir nur selten nutzen, manchmal gibt es sogar Zeug, das wir seit Jahren irgendwo rumstehen haben. Wozu?

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Sonntagsgedanken: Es ist so weit

Sonntag, 2. September 2012

Vom Häusle in ein Zimmerchen:

Vor einem Jahr schrieb ich über eine “Gästezimmererfahrung”:
Ich bewohnte damals für ca. 10 Tage ein schönes Gästezimmer und hatte alles dabei, was für die Aufträge nötig war:

Laptop, Terminplaner, das Englisch-Lexikon gab’s online (ich hatte damals eine Reihe von Zusammenfassungen, sog. abstracts für einen Prof. zu erstellen).

Kurz: Ich kam mit sehr wenig aus.

Nun ist es so weit:

Ich habe in den letzten 12 Monaten meinen Kram “reduziert”. Nun kann ich eine vergleichbar schöne und kleine neue Bleibe suchen. Ob das eine Wohnung wird oder eine kleines Appartement, mal sehen. Ich denke, diese Vorstellung hat mich in den letzten Monaten begleitet: Überschaubar wohnen und dabei – oder gerade deswegen! – konzentriert an dem arbeiten, was ich erreichen möchte.

Und bei all dem Ausräum-Wegwerf-Einpack-Stress: Ich freue mich darauf, in Zukunft “verkleinert” zu leben.
Liebe Grüße und allen eine gute neue Woche!

Minimalismus – Anfänge. Trends. Bewegung?

Sonntag, 26. Februar 2012

 

Weniger haben, weniger abhängig sein, weniger verbrauchen.

Abstinenzler und Einsiedler gab es schon immer.


Der spitzmündige Diogenes (gest. 323/24 v.Chr.) soll in einer Tonne gelebt haben.

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Sonntagsgedanken – Vier Fragen (2)

Sonntag, 15. Januar 2012

In den letzten Sonntagsgedanken habe ich die vier wichtigen Fragen genannt und die Idee dahinter erklärt.
Diese sollen eine Hilfe sein, sich seiner Ziele bewusst zu werden, aber auch zu realisieren, was du schon (erreicht) hast.
An dieser Stelle nenne ich noch einmal die vier Fragen; du kannst sie als Überschrift für jeweils einen Bogen Papier oder eine Seite in deinem persönlichen Notizbuch verwenden:


  1. Was habe ich, das ich will ?
  2. Was habe ich nicht, das ich will ?
  3. Was habe ich nicht und will es auch nicht ?
  4. Was habe ich, dabei will ich’s gar nicht ?

 

Wenn du dir in der vergangenen Woche Gedanken gemacht und für jede Frage einen Bogen Papier mit Antworten gefüllt hast – das kannst du jetzt auch noch tun ;- )  – dann sieht der nächste Schritt so aus:

Heute bzw. in den nächsten Tagen geht es um die beiden Fragen

Was habe ich nicht, das ich gerne will? und Was habe ich, das ich gar nicht haben möchte?

 

  • Habe ich nicht, will ich

Wenn hier “Idealgewicht” oder “Kräutergarten” steht, dann geht’s jetzt darum, ein Ziel in den Blick zu nehmen.

Das “Idealgewicht”, das ich z.B. nicht habe, wird zu dem Ziel “Ich möchte einen durchtrainierten Körper haben” ausformuliert.

Der “Kräutergarten” erhält nun beispielsweise die Beschreibung “Ich möchte eigene Gewürze etc. pflanzen”.

 

Wenn ich Sport treibe, sage ich mir nicht: “Ich treffe immer das Goldene nicht!” Das Entscheidende ist mit so einer Aussage nicht gesagt! Ich sage mir: “Ich will so stehen, den Pfeil so halten und Bogen und Körper so spannen, dass ich ins Goldene treffe.”

Das was ich bisher nicht (erreicht) habe, formuliere ich als konkretes Ziel und verbinde dies mit möglichst konkreten Handlungen.

Ziele müssen so greifbar sein, wie der Pfeil beim Bogenschießen.


  • Habe ich, will ich gar nicht haben

Aus dem “quasselnden Schachpartner”, dem “langweiligen Nebenjob” und der “chaotischen Küche”

werden ebenfalls griffige Ziele wie

“Ich möchte mit jemandem Schach spielen, der erst nach der Schachpartie anfängt zu plaudern”, “Ich will mir einen neuen Nebenjob suchen, der mich persönlich herausfordert” und “Ich lasse meiner Kreativität freien Lauf, so dass ich mich in meiner Küche wohl fühle (mögliche Gäste auch).”

Die auf diese Weise neu formulierten Ziele kommen auf eine neue Seite.

Das ist eine Positiv-Liste all dessen, was du erreichen willst.


Nachtrag: Es timmt, leider gibt es Dinge, die wir nicht einfach so ändern oder mal eben abstreifen können. Meine Beispiele sind recht banal; sind von mir auch nur dazu gedacht, die Dinge ein wenig zu veranschaulichen.

Schweres Leid oder eine Krankheit, das weiß ich sehr wohl, lassen sich nicht “positiv” umformulieren. Das ist gewiss nicht die Absicht, die ich mit diesem Artikel verfolge.

Dennoch glaube ich, wenn ich mich auf die wenigen Fragen konzentriere, kann mir das zu neuer Einsicht verhelfen. Das kann zum Beispiel so klingen:  “Ich kann dies oder das nicht ändern, ich will aber einen neuen Umgang damit einüben oder andere Menschen einbeziehen.

 

 

Ein weiterer Schritt ist, dass ich mir klar mache,…

…wann mein Ziel erreicht ist

…woran andere erkennen können, dass ich mein Ziel erreicht habe

…und worin der erste Schritt auf’s Ziel besteht?

 

Und: Selbstverständlich können dir jederzeit weitere Antworten zu den vier Fragen einfallen; wichtig ist nur, aus den Antworten konkrete Ziele zu gewinnen.

 

 

Clearly identify what you really want and debunk, what someone else taught you to want. How to frame or rephrase your goals. That’s what this and the following articles are all about.

Weniger tun

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Gedanken, die mir so beim Äpfelpflücken kamen.

Hmmm
Nachträgliche Sonntagsgedanken also.
Das viele Aufräumen, Ausmisten, Verschenken, Lesen von guten blogs zum Thema Minimalismus hat seine Spuren hinterlassen ;-)

Am Sonntag fragte ich mich:
Wieviel Zeit verbringe ich eigentlich mit Projekten, Anfragen, Vorträgen die mich nicht wirklich dahin bringen, wo ich in greifbarer Zukunft stehen will?

Also überlege ich mir, einfach weniger zu tun.
Dazu hatte ich mir ja vorgenommen, die Gästezimmer-Erfahrung zu nutzen.
Jetzt, da mich mein Arbeitszimmer so richtig zum Schreiben einlädt, klappt das auch ganz gut.
Der halbwegs “minimalistische” Schreibtisch, die Regale, die nicht mehr vollgestopft sind und nicht zuletzt die freie Bodenfläche, das alles hilft mir konzentrierter zu arbeiten.
Nur einige Arbeiten, die ich zu korrigieren hatte, nahme ich mit nach draußen (dem herrlichen Oktoberanfang sei Dank).
Die restlichen Projekte für dieses Jahr und alles, was dazu gehört, für dieses Jahr sind in meinem Arbeitszimmer.

Ich denke, es funktioniert.

Sonntagsgedanken

Sonntag, 28. August 2011

Wie einfach es doch sein kann.

Die letzten vier Tage habe ich in einem schlichten Gästezimmer zugebracht:

Ein Bett, ein Schrank, ein Stuhl, ein Schreibtisch, ein kleiner Tisch. (weiterlesen…)