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Sonntagsgedanken – Vier Fragen (1)

Sonntag, 8. Januar 2012

Für die kommende Woche möchte ich euch vier Fragen vorstellen, die banal klingen, aber zu Papier gebracht, sehr hilfreich sind.

Es geht darum zu erforschen, was du in deinem Leben hast und auch willst, was dir fehlt, du aber haben möchtest, was du nicht hast, aber auch nicht vermisst und darum, was in deinem Leben vorkommt, du aber gar nicht möchtest, dass es Raum einnimmt.

Das geht auch kürzer (als Überschrift für jeweils einen Bogen Papier):

  1. Habe ich, will ich
  2. Habe ich nicht, will ich
  3. Habe ich nicht, will ich nicht
  4. Habe ich, will ich aber nicht

Viele Menschen starren auf das, was sie nicht haben, verbringen also viel Zeit mit der zweiten Fragen: “Was habe ich nicht, was will ich?”

Das hängt davon ab, welcher Typ du bist: “Glas halb leer oder doch halb voll?”

Objektiv treffen beide Aussagen zu. Ein Glas, das zur Hälfte mit Saft gefüllt ist, hat eben noch Raum für noch einmal dieselbe Menge Saft.

Doch worauf es ankommt, ist das Empfinden. Manche Menschen sind wohl eher Glas-noch-halb-voll-, manche eher Glas-schon-halb-leer-Typen. Obwohl ihr das bitte nur als Umschreibung verstehen wollt.

Ich denke, manche Werbung zielt darauf, uns in einer Glas-halb-leer-Haltung zu bestärken. Uns fehlt etwas, wir haben noch nicht “Das neue XY!” Oder uns fehlt, ihr wisst schon, Haus, Auto, Boot, Rennpferd, Geliebte …

Deshalb finde ich’s geschickt, sich den Überlegungen zu dem, was man hat und was man will, durch diese vier Fragen zu nähern.

Denn schreiben wir einmal alles auf, was wir haben und dazu unseren Wünschen entspricht, so lehrt uns das dankbar zu sein.

Ich habe mir einen ganzen Tag über Zeit gelassen, auf einen mit “Will ich, habe ich” überschriebenen Bogen Papier Dinge zu schreiben. Das empfehle ich jedem. Ihr solltet euch sehr viel Zeit lassen.

Erst später, für eine kurze Zeit nur, habe ich mir überlegt, was ich nicht habe, aber will und was ich habe, jedoch gar nicht haben möchte. Zum Beispiel die Schmerzen, die mich in den Genuss von Physiotherapie kommen lassen. Ich muss zugeben: Hier sind mir sogleich noch weitere Dinge in den Sinn gekommen, die sprudelten förmlich auf’s Papier.

Ist es nicht schön, wenn man etwas nicht hat, was man auch nicht haben möchte: Eine schwere Krankheit, Schulden, raffgierige Freunde oder einen nörgelnden Partner ;-)

Ebenso hilfreich war es zu erforschen, was ich habe, aber gar nicht haben will.

Du kannst mit diesen Fragen einen Monat in den Blick nehmen, oder dir deine Ziele für dieses Jahr bewusst machen. Wenn man intensiver mit den genannten vier Punkten arbeitet, kommt man Größerem auf die Spur.

Dazu schreibe ich dann einen zweiten Teil.

Alles Gute!

 

 

 

Clearly identify what you really want and debunk, what someone else taught you to want. That’s what this and the following articles are all about.


Das schönste Geschenk

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Beim ersten Schnee hatte ich eine Reitstunde.
Und als ich gerade die Hufe reinigte, da schneite es noch einmal so richtig.
Also machte ich erst einmal wieder kehrt in den Stall, als dann meine Reitlehrerin kam. Doch aufsitzen und los ging es. Schnee ist ja kein Hindernis.

So erhielt ich bereits mein schönstes Geschenk:
Mein erster selbst “ausgelöster” Galopp. Herrlich. Schöner als Traben  :-D Auf jeden Fall.

Ach so: “Zwischen Himmel und Erde liegt der Rücken der Pferde.” So langsam glaube ich, das stimmt.

Weniger tun

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Gedanken, die mir so beim Äpfelpflücken kamen.

Hmmm
Nachträgliche Sonntagsgedanken also.
Das viele Aufräumen, Ausmisten, Verschenken, Lesen von guten blogs zum Thema Minimalismus hat seine Spuren hinterlassen ;-)

Am Sonntag fragte ich mich:
Wieviel Zeit verbringe ich eigentlich mit Projekten, Anfragen, Vorträgen die mich nicht wirklich dahin bringen, wo ich in greifbarer Zukunft stehen will?

Also überlege ich mir, einfach weniger zu tun.
Dazu hatte ich mir ja vorgenommen, die Gästezimmer-Erfahrung zu nutzen.
Jetzt, da mich mein Arbeitszimmer so richtig zum Schreiben einlädt, klappt das auch ganz gut.
Der halbwegs “minimalistische” Schreibtisch, die Regale, die nicht mehr vollgestopft sind und nicht zuletzt die freie Bodenfläche, das alles hilft mir konzentrierter zu arbeiten.
Nur einige Arbeiten, die ich zu korrigieren hatte, nahme ich mit nach draußen (dem herrlichen Oktoberanfang sei Dank).
Die restlichen Projekte für dieses Jahr und alles, was dazu gehört, für dieses Jahr sind in meinem Arbeitszimmer.

Ich denke, es funktioniert.

Sonntagsgedanken

Sonntag, 28. August 2011

Wie einfach es doch sein kann.

Die letzten vier Tage habe ich in einem schlichten Gästezimmer zugebracht:

Ein Bett, ein Schrank, ein Stuhl, ein Schreibtisch, ein kleiner Tisch. (weiterlesen…)