Artikel-Schlagworte: „Konzentration“

“Tu es oder tu es nicht.” Meister Yoda lässt das Triezen nicht.

Samstag, 15. Februar 2014

Tu es. Mach es sofort. Es gibt kein Versuchen.

Ich bin ja ein Fan von Star Wars. Und Teil IV haben wir zu Schulzeiten gefühlte 200 Mal angesehen.

Eine Szene, die ich nicht mochte, spielte auf dem sumpfigen, neblig-feuchten Planeten Dagobah.

Hier wird der junge Skywalker von Meister Yoda in die tiefe Weisheit der Jedi eingeführt, lernt “die Macht” zu nutzen und studiert nebenbei noch aus den Büchern ein wenig die Geschichte der Jedi. So muss sich der junge Schüler seine Ausbildung vorgestellt haben.

Stattdessen wird er von einem kleinen, grünen Zwerg – das soll ein Jedi-Meister sein?! – getriezt. Er wird über Stock, Steine, Schlingpflanzen und durch die Sümpfe gescheucht.


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12×1 und 0×12: 12 Vorhaben und Konsumstopp 2014 (kurz)

Sonntag, 19. Januar 2014

 

Ich weiß, ich weiß: Was für eine Überschrift!

Es geht doch: Die kurze Version meiner 12 Vorhaben … habe mich an den Namen dieses Blogs erinnert und mich kurz gefasst!

Also …

 

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Mittwochszitat: Woche 29

Mittwoch, 17. Juli 2013

 

“Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.”
(J. W. von Goethe, gest. 1832)

Leo Babauta: Advice to My Kids (Übersetzung)

Sonntag, 2. Juni 2013

Für die heutigen Sonntagsgedanken habe ich einen Text von Leo Babauta von zenhabits.net übersetzt.

Es lohnt sich mit seinen Gedanken, Anleitungen, Ideen in den Sonntagsspaziergang aufzubrechen. Amazing Guy!

Was meine Kinder wissen sollten.

“Ich habe sechs liebe Kinder, eines ist bereits erwachsen, zwei weitere sind es bald. Ich verwende manch einen Gedanken darauf, was sie wissen sollten, wenn sie nun mit der Zeit groß werden und in die Welt hinausgehen.

Was kann ich ihnen mitgeben? Was wird ihnen im Leben wirklich helfen?

Folgendes sind die Dinge, die sie m.E. verstanden haben sollten:

Du bist gut genug. Viele Leute fürchten sich davor, etwas anzupacken, weil sie befürchten nicht gut genug zu sein, ja, sie könnten scheitern. Aber: Du bist gut genug.
Begreife das und Du wirst neue Herausforderungen nicht scheuen, wirst keine Angst davor haben müssen, zu scheitern, wirst auch auf die Bestätigung anderer nicht angewiesen sein.

Alles, was Du benötigst um fröhlich zu sein, befindet sich in Dir. Viele Leute möchten ihr Glück in gutem Essen finden, im Konsum von Drogen, Alkohol, beim Shoppen, im Nachtleben, im Sex …. gerade deshalb, weil sie äußeres Glück anstreben. Sie machen sich nicht bewusst, wie sehr die Mittel oder die Wege zum Glück eben nicht außerhalb ihrer selbst zu finden sind. Sie liegen in Dir: Dankbarkeit, Hingabe, die Fähigkeit bedeutsame und sinnvolle Dinge zu tun, selbst wenn das nur im Kleinen geschieht.

Du kannst Dein eigenes Geschäft aufbauen. Als ich jung war, dachte ich: Erst ’mal auf die Hochschule und dann als Angestellter arbeiten – sein eigenes Geschäft zu haben, ist was für reiche Leute. Das war alles Mumpitz. Es ist machbar für fast jede(n) von uns, sein eigenes Geschäft aufzuziehen. Du magst das anfangs vielleicht wirklich nicht gut hinkriegen, aber Du wirst schnell dazulernen. Diese “Ausbildung” ist um vieles besser als das, was die Hochschule Dir bieten kann. Alles, was wirklich nützlich und hilfreich war, habe ich nicht von der Hochschule mitbekommen … mein eigenes Tun hat’s mir mitgegeben.

Das heißt nicht, dass ich keine Lehrer hatte: Du findest sie nicht immer in der Schule, beeindruckende Lehrer gibt es überall. Ein Freund auf der Arbeit. Deine Bekannten im Netz. Deine Eltern, Geschwister, Großeltern, Onkel und Tanten. Deine Lebensgefährtin. Deine Kinder. Selbst Dein Scheitern ist ein Lehrmeister. Wenn Du etwas lernen willst, findest Du Lehrer überall.

Gebe weniger aus als Du einnimmst. Bis zu dreißig Prozent weniger, wenn Du es einrichten kannst. Ein Großteil der Leute bekommt einen Job und geht sogleich daran, das Einkommen in einen Kredit fürs Auto, eine hohe Miete oder  in eine teure Immobilienfinanzierung zu stecken, sie schaffen sich Besitztümer an und gehen groß essen und nutzen dabei Ihre Kreditkarte. Nichts davon benötigst Du wirklich. Und vor allem gebe nichts aus, was Du nicht hast. Lerne ohne diese Dinge zurecht zu kommen und sei glücklich mit weniger. Lege von Deinem Einkommen etwas beiseite; nutze die Kraft, die in der Mischung verschiedener Einkommen liegt.

Lerne gesundes Essen zu schätzen. Es ist alles eine Frage, wie Du Deine Geschmacksknopsen umtrainierst. Lerne, wie Du Dich selbst bekochen kannst; probiere einfach ‘mal gesunde und köstliche Rezepte aus.

Lerne Mitgefühl. Wir starten ins Leben mit einem ziemlich egozentrischen Blick: Wir wollen kriegen, haben und behalten, was wir kriegen können. Durch Mitgefühl kann uns klar werden, dass wir und unsere Interessen nicht wichtiger sind als die der anderen. Wir sind eben nicht die Mitte des Universums. Jemand geht Dir auf dir Nerven? Du kannst auf die Person zugehen und nachfragen, wie sein oder ihr Tag war. Kannst Du jemandem helfen, weniger verärgert zu sein oder weniger an einer Sache zu leiden?

Höre nicht auf zu lernen. Wenn Du nur eine kleine Sache am Tag lernst, wird sich das mit der Zeit summieren.

Werde aktiv und habe Spaß daran. Sicherlich kann man viel Spaß haben übers Internet, Süßigkeiten und Fritten zu essen, vor dem Fernseher zu hängen und Videospiele zu zocken. Aber rauszugehen und mit Freunden zu spielen, Ballspiele, Schwimmen, Klettern, einander herausfordern und miteinander die Kräfte messen … dabei kann man weitaus mehr Spaß haben. Und es fördert ein gesundes Leben, hält Herz und Kreislauf fit und verschafft Dir einen klaren und hellen Kopf.

Freunde Dich an mit Unzumutbarem. Unbequeme oder unzumutbare Situationen zu meiden ist weit verbreitet, erweist sich aber als Fehler: Mit ein paar Unbequemlichkeiten oder Zumutungen auszukommen, wird Dein Leben verändern. Ereignisse, Verhaltensweisen die Dich stressen verlieren an Bedeutung.

Nimm eine andere Perspektive ein: Hat das in fünf Jahren noch irgendeine Bedeutung? In den meisten Fällen antwortest Du wohl mit Nein. Wenn doch, dann setz’ Dich damit auseinander.

Schätze das Leben. Nicht nur die üblichen Vergnügungen, sondern alles und jeden. Den Unbekannten, der Dir im Bus begegnet. Die Sonnenstrahlen, die Dein Gesicht berühren, wenn Du spazieren gehst. Die Stille am Morgen. Die gemeinsame Zeit mit einem geliebten Menschen. Zeit für Dich. Dein Atemfluss, wenn Du ganz bei Dir bist.

Gehe in Dich. Sei nicht besorgt, Fehler zu begehen: Sie sind die besten Lehrmeister. Stattdessen lerne lieber Fehler zu akzeptieren. Lerne aus diesen zu lernen, und lerne sie hinzunehmen, so dass sie Dein Selbstwertgefühl nicht untergraben.

Du benötigst niemanden, der Dich glücklich macht oder der Dich bestätigt. Du hast keinen Chef nötig, der Dir sagt, dass Du Deine Sache wirklich gut machst. Ebensowenig benötigst Du einen Lebenspartner, der Dir sagt, dass Du liebenswert bist. Auch die Bestätigung durch Deine Freunde hast Du nicht wirklich nötig. Sie und andere liebenswerte Menschen um Dich zu haben, ist eine der faszinierendsten Dinge im Leben. Dennoch: Sei Dir zuerst und vor allem bewusst, wer Du wirklich bist.

Lerne gut mit Veränderungen zu leben. Veränderung ist das einzig Konstante im Leben. Du wirst immer daran leiden, wenn Du versuchst Dich an Dingen festzuklammern. Lerne also loszulassen (In Dich zu gehen und Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren kann Dir hierbei helfen) und flexibel in Gedanken und im Geist zu sein. Verstricke Dich nicht in den Dingen, wo Du Dir’s allzu bequem gemacht hast. Verschließe dich nicht gegenüber Neuem und Unbequemem.

Habe ein offenes Herz. Das Leben ist faszinierend und wunderbar, wenn Du mit Deinem Herz nicht scheu und zurückhaltend bist. Andere Menschen sind faszinierende Wesen. Habe ein offenes Herz und sei bereit, Dir Verletzungen zuzuziehen, die ein offenes Herz mit sich bringt – so zeigt sich Dir das Leben von seiner besten Seite.

Lass Liebe bestimmen. Erfolgsgeil und von Ehrgeiz zerfressen zu sein, dazu die Selbstgerechtigkeit … taugen nicht als Lebensregeln. Liebe Deine Familie, Freunde, Mitarbeiter, Unbekannte, betrachte andere Menschen als Deine Geschwister. Liebe selbst diejenigen, die meinen, sie müssten sich Dir gegenüber schlecht oder feindlich verhalten. Liebe Tiere, die wir als Lebensmittel betrachten und wie Objekte behandeln.

Und vor allem: Liebe Dich selbst.

Immer und unbedingt darfst Du wissen: Ich liebe Dich mit jeder Faser meines Lebens.”

 

 

Wow. Enthält echte Herausforderungen. Ein Glück: Leo Babautas Texte sind ein Angebot. Nimm also, was Du brauchst. Kein Muss. Keine festen Regeln.

Mich interessiert, was Du von Leo Babautas Gedanken hältst:

Was kennst Du?

Was praktizierst Du?

Was ist für Dich schwierig, eine echte
Herausforderung?

Was nimmst Du mit in die nächste Woche?

Hier geht’s zum Originalartikel.

 

Sonntagsgedanken

Freitag, 31. Mai 2013

 

Frisch übersetzt. Gedanken von Leo Babauta.

Sonntagsgedanken: “Tu es. Meister Yoda und das Reiten.”

Sonntag, 29. Juli 2012

Neulich habe ich mich überreden lassen – zu einer Star-Wars-Nacht.

Na ja, ganz so schlimm war’s nicht: Wir haben nur die letzten drei Episoden angesehen.

Bei einer Stelle hatte ich die Idee, zu einem Zitat Meister Yodas ein paar Sonntagsgedanken zu tippen:

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Sonntagsgedanken – Vier Fragen (4)

Sonntag, 29. Januar 2012

An den vergangenen drei Sonntagen standen vier Fragen im Mittelpunkt.
Und wie du mit Hilfe von Papier und Stift zu klaren Zielvorstellungen gelangen und diese dann sinnvoll formulieren und dann auch noch attraktiv machen kannst.

Ich weiß: Das waren gleich drei Dinge auf einmal, das geht ja … wirklich noch.
Um die Frage in einer netten E-Mail nicht zu vergessen, beginne ich sogleich damit:

Natürlich habe ich mir diese Fragen auch einmal gestellt. Ganz ohne Anleitung oder Buch oder Blog.

Zu einer Zeit, in der ich – wie wohl viele Menschen – sehr darauf bedacht war, was ich nicht haben wollte, oder den Blick auf das gerichtet hatte, was mir fehlte.

Um meine Füße plätscherte angenehm das Mittelmeer – in einer Stadt, in deren Nähe schon einen Tag später ein paar Raketen einschlagen sollten.  Warum schreibe ich davon?

Es ist ja kein großes Geheimnis: Das Leben kann schneller vorbei sein, als einem lieb ist.

Es ist immer eine gute Zeit, seine Ziele und Vorstellungen daraufhin “abzuklopfen”, ob das, was du tust oder erlebst wirklich das ist, was du willst.

Oder einen weiteren Schritt zu tun in einer Sache, die dir wichtig ist.

Oder sich ein neues Ziel zu stecken.

Ob du dir dazu vier oder neunzehn Fragen stellst oder einen Coach zu Rate ziehst, ist unerheblich.

Solange du wirklich dir die Fragen stellst und die Antworten, die du gibst, wirklich die deinen sind.

Lass deine großen Träume ebenso zu Wort kommen, wie die kleinen.

Fällt dir ein neuer ein: Schreib ihn groß irgendwo hin.

Das, was du immmer schon einmal tun, erreichen, durchstreifen, erklimmen, erschaffen, ergreifen, ausprobieren und umarmen wolltest … sprich’s aus, gib’ allem einen Namen und tu es.

Die vielen Worte, die ich hier mache, meinen nichts anderes, doch auch nicht weniger als dies eine:

Nimm dir Zeit, denke darüber nach, was der Sinn deines Lebens sein soll.

Alles, was du dafür benötigst, hast du bereits.

 

Vier FragenTeil 1

Vier FragenTeil 2

Vier FragenTeil 3

 

 

 

 

 

Sonntagsgedanken – Vier Fragen (2)

Sonntag, 15. Januar 2012

In den letzten Sonntagsgedanken habe ich die vier wichtigen Fragen genannt und die Idee dahinter erklärt.
Diese sollen eine Hilfe sein, sich seiner Ziele bewusst zu werden, aber auch zu realisieren, was du schon (erreicht) hast.
An dieser Stelle nenne ich noch einmal die vier Fragen; du kannst sie als Überschrift für jeweils einen Bogen Papier oder eine Seite in deinem persönlichen Notizbuch verwenden:


  1. Was habe ich, das ich will ?
  2. Was habe ich nicht, das ich will ?
  3. Was habe ich nicht und will es auch nicht ?
  4. Was habe ich, dabei will ich’s gar nicht ?

 

Wenn du dir in der vergangenen Woche Gedanken gemacht und für jede Frage einen Bogen Papier mit Antworten gefüllt hast – das kannst du jetzt auch noch tun ;- )  – dann sieht der nächste Schritt so aus:

Heute bzw. in den nächsten Tagen geht es um die beiden Fragen

Was habe ich nicht, das ich gerne will? und Was habe ich, das ich gar nicht haben möchte?

 

  • Habe ich nicht, will ich

Wenn hier “Idealgewicht” oder “Kräutergarten” steht, dann geht’s jetzt darum, ein Ziel in den Blick zu nehmen.

Das “Idealgewicht”, das ich z.B. nicht habe, wird zu dem Ziel “Ich möchte einen durchtrainierten Körper haben” ausformuliert.

Der “Kräutergarten” erhält nun beispielsweise die Beschreibung “Ich möchte eigene Gewürze etc. pflanzen”.

 

Wenn ich Sport treibe, sage ich mir nicht: “Ich treffe immer das Goldene nicht!” Das Entscheidende ist mit so einer Aussage nicht gesagt! Ich sage mir: “Ich will so stehen, den Pfeil so halten und Bogen und Körper so spannen, dass ich ins Goldene treffe.”

Das was ich bisher nicht (erreicht) habe, formuliere ich als konkretes Ziel und verbinde dies mit möglichst konkreten Handlungen.

Ziele müssen so greifbar sein, wie der Pfeil beim Bogenschießen.


  • Habe ich, will ich gar nicht haben

Aus dem “quasselnden Schachpartner”, dem “langweiligen Nebenjob” und der “chaotischen Küche”

werden ebenfalls griffige Ziele wie

“Ich möchte mit jemandem Schach spielen, der erst nach der Schachpartie anfängt zu plaudern”, “Ich will mir einen neuen Nebenjob suchen, der mich persönlich herausfordert” und “Ich lasse meiner Kreativität freien Lauf, so dass ich mich in meiner Küche wohl fühle (mögliche Gäste auch).”

Die auf diese Weise neu formulierten Ziele kommen auf eine neue Seite.

Das ist eine Positiv-Liste all dessen, was du erreichen willst.


Nachtrag: Es timmt, leider gibt es Dinge, die wir nicht einfach so ändern oder mal eben abstreifen können. Meine Beispiele sind recht banal; sind von mir auch nur dazu gedacht, die Dinge ein wenig zu veranschaulichen.

Schweres Leid oder eine Krankheit, das weiß ich sehr wohl, lassen sich nicht “positiv” umformulieren. Das ist gewiss nicht die Absicht, die ich mit diesem Artikel verfolge.

Dennoch glaube ich, wenn ich mich auf die wenigen Fragen konzentriere, kann mir das zu neuer Einsicht verhelfen. Das kann zum Beispiel so klingen:  “Ich kann dies oder das nicht ändern, ich will aber einen neuen Umgang damit einüben oder andere Menschen einbeziehen.

 

 

Ein weiterer Schritt ist, dass ich mir klar mache,…

…wann mein Ziel erreicht ist

…woran andere erkennen können, dass ich mein Ziel erreicht habe

…und worin der erste Schritt auf’s Ziel besteht?

 

Und: Selbstverständlich können dir jederzeit weitere Antworten zu den vier Fragen einfallen; wichtig ist nur, aus den Antworten konkrete Ziele zu gewinnen.

 

 

Clearly identify what you really want and debunk, what someone else taught you to want. How to frame or rephrase your goals. That’s what this and the following articles are all about.