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Verschenken macht Freude.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wohin mit DVDs, Büchern und CDs?

Vor einiger Zeit wagte ich mich an meine CD-Sammlung. Natürlich versuchte ich erst einmal, die eine oder andere Scheibe bei Freunden und Bekannten abzugeben.

Inzwischen kann ich auf einige Monate zurückblicken. Da lernt man schon ein paar Orte kennen, an denen man sich freut, wenn da jemand DVDs, Bücher, CDs bringt.

Der Klassiker: Die Stadtbücherei.

Hier kommt die Bücherspende auf jeden Fall jemandem zugute.

Entweder die Bücher werden aufgenommen und dann kann sie bald jeder ausleihen.
Oder sie wandern in den Bücherflohmarkt. Davon können dann neue Titel erworben werden. Bei den knappen Kassen der Kommunen könnt ihr so einen kleinen Beitrag leisten.

In vielen Städten gibt es sie schon, die
Mehrgenerationenhäuser.

Sie verfügen oftmals über eine kleine Bücherei oder eine Leseecke, hier gibt es auch Bücher in verschiedenen Sprachen.

Was Bücher bewirken

Schulbücherei
Bei einer Grundschule konnte ich vor einigen Jahren mal Märchenbücher abgeben.

Dann gibt es Einrichtungen für allein-erziehende Väter und Mütter. Die freuen sich auch über das ein oder andere Kinderbuch, das sie dann weiter geben können.

Sachen rauswerfen, aber wo?

Montag, 8. August 2011

Die Frage “Wohin mit den überschüssigen Sachen ?” ist schnell beantwortet: Jemandem eine Freude machen :-)

Ein kleiner Erfahrungsbericht.

Am Anfang bin ich nur oberflächlich durch alle Zimmer gegangen, es war nicht mehr als ein flüchtiges Reinschauen. Mein Arbeitszimmer hatte ich ganz ausgenommen.

Inzwischen benötige ich mehr Zeit. Hier sind Fragen, mit denen ich die einzelnen Räume / Orte durchgegangen bin. Du kannst Dich daran orientieren oder andere, für Dich sinnvollere Fragen finden.

Orte, an denen sich Weg-damit-Kandidaten finden lassen, sind z.B.:

Eingangsbereich: Wieviele Regenschirme gibt es? Sind es schon mehr als 5? Vielleicht stehen da auch Schuhe, in denen keine(r) mehr läuft?

Büro / Schreibtisch: Angefangen von Lexika, die inzwischen online zur Verfügung stehen über kleine Stapel alter Software gibt es in Arbeitszimmern oft eine Menge, was nicht dem Zweck dieses Raumes dient, der konzentrierten Arbeit. Ein gewisses Maß an Chaos finde ich gemütlich, zuviel davon lenkt mich einfach nur ab. Von daher profitiere ich an einem aufgeräumten Schreibtisch sitzend von dieser Idee: Schreibtisch frugal

Küche: Was hast Du hier schon lange Zeit nicht mehr benutzt? Klar, dass die “Ausstecherle” erst Weihnachten wieder das Tageslicht sehen. Aber wie sieht es mit dem restlichen Inventar aus? Gibt es neben Handrührstab und Rührgerät auch noch einen Mixer? Brauchst Du wirklich neben Herd und Toaster noch den Sandwich-Toaster?

Schlafzimmer: Weniger ist hier definitiv mehr: Mit weniger Kram in Bettnähe schläft’s sich besser! Vor allem sollten Bücher aktueller Projekte oder dergleichen fern bleiben, die gehören ins Arbeitszimmer.

Bad: Müssen alle Duftsorten auf dem Wannenrand stehen? Oder reichen nicht 2? Je nach Typ verträgt die Haut nicht alle Produkte. Hier hilft: Probieren.
Ich kann nur SIMPLE empfehlen: Enthält fast nichts ;-) , was ungesund sein soll (ohne synthetische Duftstoffe und Farbstoffe) und ist sehr ergiebig. Das ist jetzt natürlich Werbung, aber da steht mehr, als ich hier tippen will: Duschset-SIMPLE

Gästezimmer: Wer eins hat, sollte auch hier regelmäßig einen Blick reinwerfen, damit es nicht zur heimlichen Abstellkammer aufsteigt. Auch Blumen könne hier leise vor sich hin sterben …

Keller / Abstellraum: Eine erste Frage, die mir kam: Wer könnte sich worüber freuen? Einfach mal Sachen für’s Verschenken ins Auge fassen? Ansonsten: Was steht/liegt/hängt hier (rum), das nie jemand benutzen wird? Diese Räume finde ich wichtig, weil sie oft genug Dinge aus unserer Vergangenheit/Kindheit enthalten; vielleicht fällt das Ausmisten hier deshalb besonders schwer? Ich hätt’s nicht gedacht: Dafür gibt es dann eigens ein Coaching: Raumcoaching

Und sonst? Es gibt noch mehr Orte, an denen sich Weg-damit-Kandidaten versteckt halten.

Ich bitte um Vorschläge.

Was bleibt

Sonntag, 31. Juli 2011

Meine Aufgabe für dieses Wochenende:

Welche Bücher meiner Bibliothek bleiben im Regal?

Dabei meine ich nicht die Bücher zur Abendlektüre, sondern den stattlichen Bestand von schätzungsweise 23-25 Metern (wenn du alle Bücher aneinanderreihst).

Zuerst habe ich mir überlegt, …
… welche Bücher ich immer wieder zur Hand nehme; die bleiben griffbereit, wenn sie nicht online verfügbar sind
… woran ich in den nächsten sechs Wochen schreiben werde.
Das ergab dann drei Themenbereiche, alle Bücher dazu bleiben erst mal im Arbeitszimmer.
Die Literatur, die ich dauernd zitieren muss, liegt auch nicht mehr als Turm auf meinem Schreibtisch (Inspiration von hier: Klick mich!).
Lexika, Textausgaben, Zeitschriften stehen jetzt in einem Regal außerhalb meines Schreibzimmers.
So, damit bin ich schon zufrieden.
Jetzt noch ein paar Bücher auf Reisen schicken und Leute beglücken: “Du, bei diesem Buch musste ich an dich denken.”
Ich hoffe, es sind keine Minimalisten, sonst kommt das Buch womöglich zurück …