Archiv für die Kategorie „Wie mach ich’s“

Sortieren: Bilder

Dienstag, 10. Januar 2012

Zwischen Weihnachten und Neujahr bin ich endlich dazu gekommen:

Die Bilder meiner letzten Reisen, Touren, Städtebesuche zu sortieren! Eine längst überfällige Aufgabe!

Und ich habe sie in ein selbst-gebasteltes Album eingeklebt … bin schon ein wenig stolz.


Hier nun ein best-of…


Beirut und Bosporus:

 

 

 

Heimisches …

Versuche und irgendwas

 

Bankhaus Fugger

Bankhaus Fugger

 

 

 

 

 

 

 

Sonntagsgedanken – Vier Fragen (1)

Sonntag, 8. Januar 2012

Für die kommende Woche möchte ich euch vier Fragen vorstellen, die banal klingen, aber zu Papier gebracht, sehr hilfreich sind.

Es geht darum zu erforschen, was du in deinem Leben hast und auch willst, was dir fehlt, du aber haben möchtest, was du nicht hast, aber auch nicht vermisst und darum, was in deinem Leben vorkommt, du aber gar nicht möchtest, dass es Raum einnimmt.

Das geht auch kürzer (als Überschrift für jeweils einen Bogen Papier):

  1. Habe ich, will ich
  2. Habe ich nicht, will ich
  3. Habe ich nicht, will ich nicht
  4. Habe ich, will ich aber nicht

Viele Menschen starren auf das, was sie nicht haben, verbringen also viel Zeit mit der zweiten Fragen: “Was habe ich nicht, was will ich?”

Das hängt davon ab, welcher Typ du bist: “Glas halb leer oder doch halb voll?”

Objektiv treffen beide Aussagen zu. Ein Glas, das zur Hälfte mit Saft gefüllt ist, hat eben noch Raum für noch einmal dieselbe Menge Saft.

Doch worauf es ankommt, ist das Empfinden. Manche Menschen sind wohl eher Glas-noch-halb-voll-, manche eher Glas-schon-halb-leer-Typen. Obwohl ihr das bitte nur als Umschreibung verstehen wollt.

Ich denke, manche Werbung zielt darauf, uns in einer Glas-halb-leer-Haltung zu bestärken. Uns fehlt etwas, wir haben noch nicht “Das neue XY!” Oder uns fehlt, ihr wisst schon, Haus, Auto, Boot, Rennpferd, Geliebte …

Deshalb finde ich’s geschickt, sich den Überlegungen zu dem, was man hat und was man will, durch diese vier Fragen zu nähern.

Denn schreiben wir einmal alles auf, was wir haben und dazu unseren Wünschen entspricht, so lehrt uns das dankbar zu sein.

Ich habe mir einen ganzen Tag über Zeit gelassen, auf einen mit “Will ich, habe ich” überschriebenen Bogen Papier Dinge zu schreiben. Das empfehle ich jedem. Ihr solltet euch sehr viel Zeit lassen.

Erst später, für eine kurze Zeit nur, habe ich mir überlegt, was ich nicht habe, aber will und was ich habe, jedoch gar nicht haben möchte. Zum Beispiel die Schmerzen, die mich in den Genuss von Physiotherapie kommen lassen. Ich muss zugeben: Hier sind mir sogleich noch weitere Dinge in den Sinn gekommen, die sprudelten förmlich auf’s Papier.

Ist es nicht schön, wenn man etwas nicht hat, was man auch nicht haben möchte: Eine schwere Krankheit, Schulden, raffgierige Freunde oder einen nörgelnden Partner ;-)

Ebenso hilfreich war es zu erforschen, was ich habe, aber gar nicht haben will.

Du kannst mit diesen Fragen einen Monat in den Blick nehmen, oder dir deine Ziele für dieses Jahr bewusst machen. Wenn man intensiver mit den genannten vier Punkten arbeitet, kommt man Größerem auf die Spur.

Dazu schreibe ich dann einen zweiten Teil.

Alles Gute!

 

 

 

Clearly identify what you really want and debunk, what someone else taught you to want. That’s what this and the following articles are all about.


Sieben Tage neues Jahr

Samstag, 7. Januar 2012

Sieben schöne Tage ist das Jahr 2012 schon alt. noch jung.

Da nutze ich den regnerischen, windigen, kalten Samstag für einen Rückblick.

Bei mir hat es sich in den letzten Jahren eingeschliffen, von Mitte Dezember bis zum 6. Januar “klarschiff” zu machen für’s neue Jahr (außerdem musste es fein aussehen für einen DVD-Abend).

Nachdem ich das hinter mir habe, fühle ich mich bereit für all das Gute, das im neuen Jahr kommt.

Betendes Mädchen: Lieber Gott mach mich frommQuelle: Klicken!

In der letzten Woche habe ich also

  • Kalender und neue Moleskines besorgt
  • schöne Postkarten ausgesucht (wozu sind Freunde da? ;-) )
  • Quittungen (aus)sortiert
  • Bücher in meine Leseecke gelegt
  • DVDs ausgeliehen, die zu meinen Vorhaben gut passen
  • Zeitschriften entsorgt
  • meine Sport- und Wandersachen gepflegt & geflickt

 

Was konnte ich mit Augen, Ohren, Mund und Händen so anfangen in dieser Woche?

Ohren: Eine Radio-Sendung zum Thema: “Hochdeutsch oder Mundart” . Reinhard Mey: “Ich denk’, es war ein gutes Jahr” + Vernunft breitet sich aus über die Bundesrepublik Deutschland. Den Wald – ganz lange! Dann Stücke von Masar rauf und runter, zum Beispiel:Eh El Ibara*.

Gesehen: “Rache ist ein süßes Wort” (ein Dreiteiler aus den 80ern um eine unschuldig inhaftierte Frau, die zur begehrten Diamantendiebin avanciert). “Fear Island” (Eine Handvoll Jugendlicher stranden auf einer einsamen Insel und … na ja, ich wollte das nicht sehen!). “Love actually” (…das dritte oder vierte Mal, aber für einen DVD-Abend zwischen Weihnachten und Neujahr genau das Richtige!)

Beobachtet: Den Wald – ganz lange! Eine Pferdeherde! Einen großen Vogelschwarm auf seinem Zug in wärmere Gefilde. Eine Menge Unfug.

Gebastelt: An einem alten PC. An meiner Verkleidung (Rüstung).

Gekauft: Nochmal den gleichen Pullover wie vor einem Vierteljahr, nur dass er diese Woche 1/3 des alten Preises kosten sollte. Eine weitere Regenjacke, die nach Pferd riechen darf :-D

Geschrieben:  Die Einleitung zu meinem neuen Vorhaben. Tagesrückblick in drei Sätzen (jeden Abend).

 

Es war eine gute erste Woche!

 

* Den Titel gibt es bei amazon.

Verschenken macht Freude.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wohin mit DVDs, Büchern und CDs?

Vor einiger Zeit wagte ich mich an meine CD-Sammlung. Natürlich versuchte ich erst einmal, die eine oder andere Scheibe bei Freunden und Bekannten abzugeben.

Inzwischen kann ich auf einige Monate zurückblicken. Da lernt man schon ein paar Orte kennen, an denen man sich freut, wenn da jemand DVDs, Bücher, CDs bringt.

Der Klassiker: Die Stadtbücherei.

Hier kommt die Bücherspende auf jeden Fall jemandem zugute.

Entweder die Bücher werden aufgenommen und dann kann sie bald jeder ausleihen.
Oder sie wandern in den Bücherflohmarkt. Davon können dann neue Titel erworben werden. Bei den knappen Kassen der Kommunen könnt ihr so einen kleinen Beitrag leisten.

In vielen Städten gibt es sie schon, die
Mehrgenerationenhäuser.

Sie verfügen oftmals über eine kleine Bücherei oder eine Leseecke, hier gibt es auch Bücher in verschiedenen Sprachen.

Was Bücher bewirken

Schulbücherei
Bei einer Grundschule konnte ich vor einigen Jahren mal Märchenbücher abgeben.

Dann gibt es Einrichtungen für allein-erziehende Väter und Mütter. Die freuen sich auch über das ein oder andere Kinderbuch, das sie dann weiter geben können.

Sachen rauswerfen, aber wo?

Montag, 8. August 2011

Die Frage “Wohin mit den überschüssigen Sachen ?” ist schnell beantwortet: Jemandem eine Freude machen :-)

Ein kleiner Erfahrungsbericht.

Am Anfang bin ich nur oberflächlich durch alle Zimmer gegangen, es war nicht mehr als ein flüchtiges Reinschauen. Mein Arbeitszimmer hatte ich ganz ausgenommen.

Inzwischen benötige ich mehr Zeit. Hier sind Fragen, mit denen ich die einzelnen Räume / Orte durchgegangen bin. Du kannst Dich daran orientieren oder andere, für Dich sinnvollere Fragen finden.

Orte, an denen sich Weg-damit-Kandidaten finden lassen, sind z.B.:

Eingangsbereich: Wieviele Regenschirme gibt es? Sind es schon mehr als 5? Vielleicht stehen da auch Schuhe, in denen keine(r) mehr läuft?

Büro / Schreibtisch: Angefangen von Lexika, die inzwischen online zur Verfügung stehen über kleine Stapel alter Software gibt es in Arbeitszimmern oft eine Menge, was nicht dem Zweck dieses Raumes dient, der konzentrierten Arbeit. Ein gewisses Maß an Chaos finde ich gemütlich, zuviel davon lenkt mich einfach nur ab. Von daher profitiere ich an einem aufgeräumten Schreibtisch sitzend von dieser Idee: Schreibtisch frugal

Küche: Was hast Du hier schon lange Zeit nicht mehr benutzt? Klar, dass die “Ausstecherle” erst Weihnachten wieder das Tageslicht sehen. Aber wie sieht es mit dem restlichen Inventar aus? Gibt es neben Handrührstab und Rührgerät auch noch einen Mixer? Brauchst Du wirklich neben Herd und Toaster noch den Sandwich-Toaster?

Schlafzimmer: Weniger ist hier definitiv mehr: Mit weniger Kram in Bettnähe schläft’s sich besser! Vor allem sollten Bücher aktueller Projekte oder dergleichen fern bleiben, die gehören ins Arbeitszimmer.

Bad: Müssen alle Duftsorten auf dem Wannenrand stehen? Oder reichen nicht 2? Je nach Typ verträgt die Haut nicht alle Produkte. Hier hilft: Probieren.
Ich kann nur SIMPLE empfehlen: Enthält fast nichts ;-) , was ungesund sein soll (ohne synthetische Duftstoffe und Farbstoffe) und ist sehr ergiebig. Das ist jetzt natürlich Werbung, aber da steht mehr, als ich hier tippen will: Duschset-SIMPLE

Gästezimmer: Wer eins hat, sollte auch hier regelmäßig einen Blick reinwerfen, damit es nicht zur heimlichen Abstellkammer aufsteigt. Auch Blumen könne hier leise vor sich hin sterben …

Keller / Abstellraum: Eine erste Frage, die mir kam: Wer könnte sich worüber freuen? Einfach mal Sachen für’s Verschenken ins Auge fassen? Ansonsten: Was steht/liegt/hängt hier (rum), das nie jemand benutzen wird? Diese Räume finde ich wichtig, weil sie oft genug Dinge aus unserer Vergangenheit/Kindheit enthalten; vielleicht fällt das Ausmisten hier deshalb besonders schwer? Ich hätt’s nicht gedacht: Dafür gibt es dann eigens ein Coaching: Raumcoaching

Und sonst? Es gibt noch mehr Orte, an denen sich Weg-damit-Kandidaten versteckt halten.

Ich bitte um Vorschläge.

Was bleibt

Sonntag, 31. Juli 2011

Meine Aufgabe für dieses Wochenende:

Welche Bücher meiner Bibliothek bleiben im Regal?

Dabei meine ich nicht die Bücher zur Abendlektüre, sondern den stattlichen Bestand von schätzungsweise 23-25 Metern (wenn du alle Bücher aneinanderreihst).

Zuerst habe ich mir überlegt, …
… welche Bücher ich immer wieder zur Hand nehme; die bleiben griffbereit, wenn sie nicht online verfügbar sind
… woran ich in den nächsten sechs Wochen schreiben werde.
Das ergab dann drei Themenbereiche, alle Bücher dazu bleiben erst mal im Arbeitszimmer.
Die Literatur, die ich dauernd zitieren muss, liegt auch nicht mehr als Turm auf meinem Schreibtisch (Inspiration von hier: Klick mich!).
Lexika, Textausgaben, Zeitschriften stehen jetzt in einem Regal außerhalb meines Schreibzimmers.
So, damit bin ich schon zufrieden.
Jetzt noch ein paar Bücher auf Reisen schicken und Leute beglücken: “Du, bei diesem Buch musste ich an dich denken.”
Ich hoffe, es sind keine Minimalisten, sonst kommt das Buch womöglich zurück …