Archiv für die Kategorie „Anfänge“

“Tu es oder tu es nicht.” Meister Yoda lässt das Triezen nicht.

Samstag, 15. Februar 2014

Tu es. Mach es sofort. Es gibt kein Versuchen.

Ich bin ja ein Fan von Star Wars. Und Teil IV haben wir zu Schulzeiten gefühlte 200 Mal angesehen.

Eine Szene, die ich nicht mochte, spielte auf dem sumpfigen, neblig-feuchten Planeten Dagobah.

Hier wird der junge Skywalker von Meister Yoda in die tiefe Weisheit der Jedi eingeführt, lernt “die Macht” zu nutzen und studiert nebenbei noch aus den Büchern ein wenig die Geschichte der Jedi. So muss sich der junge Schüler seine Ausbildung vorgestellt haben.

Stattdessen wird er von einem kleinen, grünen Zwerg – das soll ein Jedi-Meister sein?! – getriezt. Er wird über Stock, Steine, Schlingpflanzen und durch die Sümpfe gescheucht.


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Einblick ins Buch: “Reiten im leichten Sitz” (Teil 1 von 3)

Dienstag, 24. Januar 2012

 

Einblick in Wladimir Littauers Buch «Die moderne Reitlehre. Reiten im leichten Sitz.»

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14 Tage neues Jahr

Samstag, 14. Januar 2012

Die Winterferien sind jetzt wirklich vorbei. Doch der Winter kommt erst noch. Bevor also das Internet eingeschneit wird, noch schnell ein Rückblick auf die letzten sieben Tage:

Zu meinen Antworten auf die Frage nach dem, was ich (erreichen) will, aber nicht (erreicht) habe, kamen in den letzten Tagen hinzu

  • meine Tanzkenntnisse auffrischen (wird das ein Sapß…)
  • im Gästezimmer eine Schreib- und Leseecke einzurichten, fernab vom PC und sonstiger Elektonik
  • auf Anfrage will ich doch noch einen Vortrag vorbereiten und im Frühjahr halten

 

Also, was konnte ich mit Augen, Ohren, Mund und Händen so anfangen in dieser Woche?

Gelesen: Peter Singer, Animal rights. Die Frage ist simpel: Warum verwehren wir zahllosen Lebewesen grundlegende Rechte, die wir unserer eigenen Spezies “Mensch” (zumindest auf dem Papier!) zubilligen? Peter Singer, zu Unrecht umstrittener Ethiker, widmet sich dieser Frage.

Gehört (Angefangen): Umberto Eco, Baudolino – ein Genuss! Vor allem, wenn es draußen schneeregnet …

Auf meiner Nase tat die Sonne richtig gut: Donnerstag gab es auch am Nachmittag noch Sonne satt zu genießen.

Hände: Ein wenig überrascht war ich schon, als ich gebeten wurde, “mit Hand anzulegen” – bei einer chiropraktischen Behandlung eines Pferdes (eines ganz besonders lieben Pferdes!!!)

Ach so, meine Beine habe ich in dieser Woche gut gespürt, als ich nach längerer Pause mal wieder Zeit auf dem Rücken eines Pferdes zugebracht habe.

Meinem Ziel, in absehbarer Zeit ausreiten zu können, bin ich tatsächlich langsam, aber stetig näher gekommen  :-D

Wenn man bedenkt, wie furchtbar ungeduldig und ehrgeizig ich bin, dann ist’s ein Wunder, dass ich nicht mit dem Pferd durchgegangen bin …

 

 

 

 

 

 

Sonntagsgedanken – Vier Fragen (1)

Sonntag, 8. Januar 2012

Für die kommende Woche möchte ich euch vier Fragen vorstellen, die banal klingen, aber zu Papier gebracht, sehr hilfreich sind.

Es geht darum zu erforschen, was du in deinem Leben hast und auch willst, was dir fehlt, du aber haben möchtest, was du nicht hast, aber auch nicht vermisst und darum, was in deinem Leben vorkommt, du aber gar nicht möchtest, dass es Raum einnimmt.

Das geht auch kürzer (als Überschrift für jeweils einen Bogen Papier):

  1. Habe ich, will ich
  2. Habe ich nicht, will ich
  3. Habe ich nicht, will ich nicht
  4. Habe ich, will ich aber nicht

Viele Menschen starren auf das, was sie nicht haben, verbringen also viel Zeit mit der zweiten Fragen: “Was habe ich nicht, was will ich?”

Das hängt davon ab, welcher Typ du bist: “Glas halb leer oder doch halb voll?”

Objektiv treffen beide Aussagen zu. Ein Glas, das zur Hälfte mit Saft gefüllt ist, hat eben noch Raum für noch einmal dieselbe Menge Saft.

Doch worauf es ankommt, ist das Empfinden. Manche Menschen sind wohl eher Glas-noch-halb-voll-, manche eher Glas-schon-halb-leer-Typen. Obwohl ihr das bitte nur als Umschreibung verstehen wollt.

Ich denke, manche Werbung zielt darauf, uns in einer Glas-halb-leer-Haltung zu bestärken. Uns fehlt etwas, wir haben noch nicht “Das neue XY!” Oder uns fehlt, ihr wisst schon, Haus, Auto, Boot, Rennpferd, Geliebte …

Deshalb finde ich’s geschickt, sich den Überlegungen zu dem, was man hat und was man will, durch diese vier Fragen zu nähern.

Denn schreiben wir einmal alles auf, was wir haben und dazu unseren Wünschen entspricht, so lehrt uns das dankbar zu sein.

Ich habe mir einen ganzen Tag über Zeit gelassen, auf einen mit “Will ich, habe ich” überschriebenen Bogen Papier Dinge zu schreiben. Das empfehle ich jedem. Ihr solltet euch sehr viel Zeit lassen.

Erst später, für eine kurze Zeit nur, habe ich mir überlegt, was ich nicht habe, aber will und was ich habe, jedoch gar nicht haben möchte. Zum Beispiel die Schmerzen, die mich in den Genuss von Physiotherapie kommen lassen. Ich muss zugeben: Hier sind mir sogleich noch weitere Dinge in den Sinn gekommen, die sprudelten förmlich auf’s Papier.

Ist es nicht schön, wenn man etwas nicht hat, was man auch nicht haben möchte: Eine schwere Krankheit, Schulden, raffgierige Freunde oder einen nörgelnden Partner ;-)

Ebenso hilfreich war es zu erforschen, was ich habe, aber gar nicht haben will.

Du kannst mit diesen Fragen einen Monat in den Blick nehmen, oder dir deine Ziele für dieses Jahr bewusst machen. Wenn man intensiver mit den genannten vier Punkten arbeitet, kommt man Größerem auf die Spur.

Dazu schreibe ich dann einen zweiten Teil.

Alles Gute!

 

 

 

Clearly identify what you really want and debunk, what someone else taught you to want. That’s what this and the following articles are all about.


Sieben Tage neues Jahr

Samstag, 7. Januar 2012

Sieben schöne Tage ist das Jahr 2012 schon alt. noch jung.

Da nutze ich den regnerischen, windigen, kalten Samstag für einen Rückblick.

Bei mir hat es sich in den letzten Jahren eingeschliffen, von Mitte Dezember bis zum 6. Januar “klarschiff” zu machen für’s neue Jahr (außerdem musste es fein aussehen für einen DVD-Abend).

Nachdem ich das hinter mir habe, fühle ich mich bereit für all das Gute, das im neuen Jahr kommt.

Betendes Mädchen: Lieber Gott mach mich frommQuelle: Klicken!

In der letzten Woche habe ich also

  • Kalender und neue Moleskines besorgt
  • schöne Postkarten ausgesucht (wozu sind Freunde da? ;-) )
  • Quittungen (aus)sortiert
  • Bücher in meine Leseecke gelegt
  • DVDs ausgeliehen, die zu meinen Vorhaben gut passen
  • Zeitschriften entsorgt
  • meine Sport- und Wandersachen gepflegt & geflickt

 

Was konnte ich mit Augen, Ohren, Mund und Händen so anfangen in dieser Woche?

Ohren: Eine Radio-Sendung zum Thema: “Hochdeutsch oder Mundart” . Reinhard Mey: “Ich denk’, es war ein gutes Jahr” + Vernunft breitet sich aus über die Bundesrepublik Deutschland. Den Wald – ganz lange! Dann Stücke von Masar rauf und runter, zum Beispiel:Eh El Ibara*.

Gesehen: “Rache ist ein süßes Wort” (ein Dreiteiler aus den 80ern um eine unschuldig inhaftierte Frau, die zur begehrten Diamantendiebin avanciert). “Fear Island” (Eine Handvoll Jugendlicher stranden auf einer einsamen Insel und … na ja, ich wollte das nicht sehen!). “Love actually” (…das dritte oder vierte Mal, aber für einen DVD-Abend zwischen Weihnachten und Neujahr genau das Richtige!)

Beobachtet: Den Wald – ganz lange! Eine Pferdeherde! Einen großen Vogelschwarm auf seinem Zug in wärmere Gefilde. Eine Menge Unfug.

Gebastelt: An einem alten PC. An meiner Verkleidung (Rüstung).

Gekauft: Nochmal den gleichen Pullover wie vor einem Vierteljahr, nur dass er diese Woche 1/3 des alten Preises kosten sollte. Eine weitere Regenjacke, die nach Pferd riechen darf :-D

Geschrieben:  Die Einleitung zu meinem neuen Vorhaben. Tagesrückblick in drei Sätzen (jeden Abend).

 

Es war eine gute erste Woche!

 

* Den Titel gibt es bei amazon.

Das Jahr 2011

Freitag, 30. Dezember 2011

ist fast zuende.

Und meinem Vorhaben, einfach weniger zu haben, bin ich in den letzten Monaten treu geblieben.

In diesen letzten Tagen des Jahres bin ich ganz aufgeregt. Was 2012 wohl an Geschenken, Überraschungen und schönen Erlebnissen bereit halten wird?


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Sachen rauswerfen, aber wo?

Montag, 8. August 2011

Die Frage “Wohin mit den überschüssigen Sachen ?” ist schnell beantwortet: Jemandem eine Freude machen :-)

Ein kleiner Erfahrungsbericht.

Am Anfang bin ich nur oberflächlich durch alle Zimmer gegangen, es war nicht mehr als ein flüchtiges Reinschauen. Mein Arbeitszimmer hatte ich ganz ausgenommen.

Inzwischen benötige ich mehr Zeit. Hier sind Fragen, mit denen ich die einzelnen Räume / Orte durchgegangen bin. Du kannst Dich daran orientieren oder andere, für Dich sinnvollere Fragen finden.

Orte, an denen sich Weg-damit-Kandidaten finden lassen, sind z.B.:

Eingangsbereich: Wieviele Regenschirme gibt es? Sind es schon mehr als 5? Vielleicht stehen da auch Schuhe, in denen keine(r) mehr läuft?

Büro / Schreibtisch: Angefangen von Lexika, die inzwischen online zur Verfügung stehen über kleine Stapel alter Software gibt es in Arbeitszimmern oft eine Menge, was nicht dem Zweck dieses Raumes dient, der konzentrierten Arbeit. Ein gewisses Maß an Chaos finde ich gemütlich, zuviel davon lenkt mich einfach nur ab. Von daher profitiere ich an einem aufgeräumten Schreibtisch sitzend von dieser Idee: Schreibtisch frugal

Küche: Was hast Du hier schon lange Zeit nicht mehr benutzt? Klar, dass die “Ausstecherle” erst Weihnachten wieder das Tageslicht sehen. Aber wie sieht es mit dem restlichen Inventar aus? Gibt es neben Handrührstab und Rührgerät auch noch einen Mixer? Brauchst Du wirklich neben Herd und Toaster noch den Sandwich-Toaster?

Schlafzimmer: Weniger ist hier definitiv mehr: Mit weniger Kram in Bettnähe schläft’s sich besser! Vor allem sollten Bücher aktueller Projekte oder dergleichen fern bleiben, die gehören ins Arbeitszimmer.

Bad: Müssen alle Duftsorten auf dem Wannenrand stehen? Oder reichen nicht 2? Je nach Typ verträgt die Haut nicht alle Produkte. Hier hilft: Probieren.
Ich kann nur SIMPLE empfehlen: Enthält fast nichts ;-) , was ungesund sein soll (ohne synthetische Duftstoffe und Farbstoffe) und ist sehr ergiebig. Das ist jetzt natürlich Werbung, aber da steht mehr, als ich hier tippen will: Duschset-SIMPLE

Gästezimmer: Wer eins hat, sollte auch hier regelmäßig einen Blick reinwerfen, damit es nicht zur heimlichen Abstellkammer aufsteigt. Auch Blumen könne hier leise vor sich hin sterben …

Keller / Abstellraum: Eine erste Frage, die mir kam: Wer könnte sich worüber freuen? Einfach mal Sachen für’s Verschenken ins Auge fassen? Ansonsten: Was steht/liegt/hängt hier (rum), das nie jemand benutzen wird? Diese Räume finde ich wichtig, weil sie oft genug Dinge aus unserer Vergangenheit/Kindheit enthalten; vielleicht fällt das Ausmisten hier deshalb besonders schwer? Ich hätt’s nicht gedacht: Dafür gibt es dann eigens ein Coaching: Raumcoaching

Und sonst? Es gibt noch mehr Orte, an denen sich Weg-damit-Kandidaten versteckt halten.

Ich bitte um Vorschläge.

What’s next?

Montag, 1. August 2011

Nachdem am Wochenende die Bücher dran waren, sitz’ ich grad am Schreibtisch nach einem 20minütigen Schreibanfall – und betrachte tatendurstig meine CDs …

Ich höre gerade: Lena Chamamyan

Die habe ich – neben anderen Alben – aus diesem Laden mitgebracht … Shops in Beirut

Ich höre Stimmen: “So ein Erinnerungsstück kannst du unmöglich weggeben.”
Soll ich die CDs erstmal in Ruhe lassen?

Dabei hatte ich mir viel vorgenommen: Es sind Ferien, ich hatte einen angenehmen Kurs (die Teilnehmer waren toll, dazu später mal mehr und wenn es sich einrichten lässt, auch Bilder oder so was), die Sonne scheint mal wieder länger als 20 Minuten am Stück, kein Regen. Erst mal noch ein wenig schaffen, dann geht’s ans Aussortieren.
Im Garten Zeitung lesen, Literatur mitnehmen, das geht, weil die Nachbarn mal nicht im Quartett gemäht oder die Nachbarin mit der Elektrosense noch den letzten Halm auf Normhöhe gekappt hat.
Dazu treffend: Rasenmähen
Ist ja auch nicht Samstag – einfach weniger mähen, gut für die Ohren, gut für die Bienen.

Ich schweife ab …
Nun sitz’ ich da, schöne Musik, ein wenig Rotwein und viele CDs *seufz*
Heißt Minimalismus auch “halbiere Deine CD-Sammlung”?
Werde mir mein erstes Buch zum Thema kaufen ;-)