Wochenrückblick

So, hier ist mein kurzer Rückblick auf die letzten sieben Tage.

Zugleich ein Spezial zum Thema Armutsmigration (hat das Zeug zum Unwort des Jahres)

 

Aussortiert: Mein Nachttischchen mit Schublade.

Gelernt: Die gesamte – zumindest gefühlt! – Grammatik des Englischen!

Gefreut: Über ein zufälliges und kurzes Wiedersehen mit einer Bekannten. So kleine Dinge können doch einen Tag erhellen. Unglaublich.

Gelesen:
Noch einmal: Simon-Schäfer, Roland: Kleine Philosophie für Berenike, Leipzig 2001, 206 Seiten + Glossar. – Kann ich jeder/m empfehlen, der einen Überblick über die Philosophiegeschichte erlangen möchte.
Angefangen: Frederick Bodmer: Die Sprachen der Welt, Köln / Berlin 1966.
Original: The Loom of Language, London.

Angesehen: Einige Sendungen zu der aktuellen Debatte um die sogenannten “Armutsmigranten”.

Da ich nicht weiß, worum sich unsere Politiker streiten und warum die fernen Schreibtischtäter Polit-Experten in Brüssel sich einmischen, habe ich im Internet nach Reportagen zum Thema gesucht.
SPIEGEL-TV und ARD (s.u.) sind ja weit davon entfernt, irgendwie “rechts” zu sein.

Das Traurige daran: Es gibt eine Vielzahl vergleichbarer Reportagen allein aus den Jahren 2009-2013. Das Problem ist also schon lange bekannt – zumindest den Menschen, die in unseren Städten leben und nicht realitätsfern im Monetenghettos / Regierungsvierteln in Brüssel oder in Berlin residieren.

Ob man das jetzt auf die bayrische populistische Formel “Wer betrügt, der fliegt” bringen muss, ist natürlich eine andere Frage.

SPIEGEL-TV Reportage über einen “Wirtschaftsboom” in der Harzer Straße 65 in Berlin (2013):

ARD-Mittagsmagazin, Thema: Duisburg (2011):

Wer sich die Maischberger antun will: Talk bei Maischberger zum Thema (2012):

Irgendwie, ich weiß nicht, wenn wir die Milliarden, die wir in Afghanistan und sonst wo auf dem Globus verpulvern in unseren Sozialstaat steckten, könnten wir dann nicht die sogenannten Armutsmigranten auch noch qualifizieren und ihnen die Rückkehr in ihre Heimat und den Aufbau eines Gemeinwesens vor Ort in Rumänien/Bulgarien/Chaotistan gleich mitfinanzieren?
Ach, ich stelle fest: Meine Fragen sind so realitätsfern.
Dann überlasse ich das alles lieber den Bayern und den Experten in Brüssel …
Ach so: Mir haben diese Menschen nie etwas gestohlen oder kaputtgemacht – obwohl Roma und Sinti einen Spaziergang von mir entfernt ihre Unterkunft haben.
Aber es gibt doch einige waschechte Deutsche, die mich tatsächlich belogen und bestohlen haben. Eine Reportage über den normalen, klein-bürgerlichen Abzocker wäre erhellend  :-D

 


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