Größter Empfänger von Transferleistungen

An dieser Stelle möchte ich zwei Dinge miteinander verbinden, die nichts miteinander zu tun haben:

 

Der wohl größte Transfergeldempfänger aller Zeiten (“Grötaz”) sitzt im nahezu verarmten Belgien!

Erst neulich hatte im Nachbarland der niederländische König Willem das Ende des Wohlfahrtsstaates verkündet. Nun nagt sein adeliger Spießgeselle am Hungertuch:

Agenturmeldungen zufolge soll er – nach Abzug von Steuern – noch 700.000 Euro im Jahr erhalten.

Das sei zu wenig, lässt Albert II. sich vernehmen. Er wisse gar nicht mehr, wie er den Tank seiner königlichen Yacht füllen solle …

 

Was soll man dazu sagen? Soll man etwa “Empört euch!” rufen?
Mitnichten!
Wir in der lupenreinen – Ach was! – in der lupenreinsten Demokratie auf deutschem Boden dürfen vielmehr dankbar dafür sein, dass unsere Politprofis – wenn sie denn mal “abdanken” – nicht Hundertausende aus dem Steuersäckel hinterher geschmissen bekommen.
Die Frau Dr. Schavan zum Beispiel muss als ehemalige Bildungskatastropheministerin inzwischen Bildungsgutscheine beim Arbeitsamt beantragen:

Da sie inzwischen als höchsten Bildungsabschluss nur noch ein Abitur hat, beabsichtige sie jetzt – will man der Grüchteküche Glauben schenken – sich bei der Katholischen Akademie Limburg per Abendkurs fortzubilden …

Das sei ihr gegönnt.

Immerhin setzt sich Schavan – auch ohne Titel und viel Tantiemen – für die “Zukunftsfähigkeit Deutschlands” ein. An Rumlungern auf ihrer Yacht auf der Spree ist nicht zu denken.

Da sind wir aber froh.

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