“Bottled” und mein Abschied von der Plasteflasche

“Nicht ärgern. Wundern reicht.”

Mich wundert ja gar nichts mehr. Sagt man so. Kleine Kinder nuckeln an bisphenolgetränken Fläschchen, ihr Spielzeug ist aus Plaste, sie essen in Kitas von Plastiktellern, trinken aus Plastikbechern …


Darüber ist viel berichtet worden. Wahrscheinlich ist da auch die eine oder andere Panikmache drunter. Vermag ich nicht zu beurteilen.

Aber: Ich sehe eine Menge Plaste im Alltag und an Stellen, wo es meiner Einschätzung nach nicht hin gehört: Z.B. in die Münder kleiner Kinder.

Im Sommer hatten wir uns den Film “Abgefüllt” (engl. Title “Bottled”) angesehen. In der Hauptsache geht es um Nestle und kommunales Trinkwasser, das abgefüllt und verkauft wird:

“Ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser ein Grundrecht, oder eine Ware die gekauft und verkauft werden darf wie jedes andere Konsumgut? Der Dokumentarfilm “Abegfüllt” blickt hinter die Kulissen einer Industrie deren Ziel es ist, allgemein zugängliche Quellen aufzukaufen um das Wasser abzufüllen und im Supermarkt zu verkaufen. Angefangen bei der Produktion von Plastikflaschen, von denen viele im Meer landen und von Fischen verschluckt werden, über die übermächtigen Lebensmittelkonzerne, bis hin zu den Gemeinden, denen im wahrsten Sinne des Wortes “das Wasser abgegraben” wird.” (Quelle: http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/abgefullt)

Kurz zuvor war ich auf ein leckeres Wasser umgestiegen, das seine eigentliche Funktion erfüllen soll: Es soll meinem Körper als Transportmittel dienen (folglich nicht mit Mineralien “vollgestopft” sein).

Dieses Wasser gibt es aber nur in Glasflaschen.

Nach dem Film war ich froh, die Plastewelt in meinen Alltag ein wenig zurück gedrängt zu haben.

Ein weiterer Film, den ich diesen Sommer gesehen habe, widmete sich dem Thema Plastik:

http://www.plastic-planet.de/

Na, das passte gut zusammen.

 

Weitere Beiträge zum Thema: http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/150404/index.html


 

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