Da war doch mal ein Blog… Rückblick. Ausblick.

Nach langer Internet-Pause, die vor allem das Schreiben für einfachweniger.net betroffen hat, bin ich nun wieder hier – und habe mir vorgenommen, Euch zu schreiben:

Von meinen Erfahrungen in meinem Mini-Appartement, davon, wie ich mein Netbook von überflüssigem Klimbim befreit habe, wie Studenten in Container steigen und wie zweimal in der Woche vor der Tafel ein Mercedes vorfährt.

Doch step by step.

Nun wohne ich also nicht mehr in einem Haus. Welche neuen Freiräume sind mir dadurch zugewachsen? Einige. Ich habe definitiv mehr Zeit. Einfach dadurch, dass ich weniger um mich herum zu erledigen, mich um weniger kümmern und sorgen muss. Ich zahle Miete und ein Vermieter muss jetzt all das erledigen, was ich in den letzten Jahren selbst organisieren und verwalten und abrechnen musste.

Klar, den kleinen Garten vermisse ich schon: Keine eigenen Erdbeeren mehr wachsen zu sehen oder sich auf die Johannes- und Stachelbeeren im Quark zu freuen, keine Cocktailtomaten mehr zu bemuttern – das alles finde ich schon traurig (ein wenig).

Ich hatte im letzten Jahr kurz überlegt, mit jemandem zusammen zu gärtnern, den Gedanken jedoch verworfen, weil es sich um ein wenig fanatische wir-müssen-autark-werden-weil-das-system-zusammenbricht-Esoteriker handelte. Die Krise bringt die seltsamsten Früchte hervor…

Ich bechränke mich nun darauf, mit Freunden regionale Erdbeeren zu pflücken und später dann verwaiste Äpfel zu ernten.

Ach, und ein paar interessante Seiten möchte ich auch gerne vorstellen.

Gut, ich hoffe, es ist nach der laaaangen Blogpause noch jemand hier ;-)

 

 

 

 

 

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