Multitasking

…klappt bei mir nur über den Tag verteilt, nacheinander.

Und manchmal ist es geradezu wohltuend, wenn nach 2,5 h Geschreibe an einem englisch-sprachigen “abstract” nun ein ganz anderer “Prozess” ansteht:


Der Begriff Multitasking steht laut Wikipedia für den “Mehrprozessbetrieb” und “bezeichnet die Fähigkeit eines Betriebssystems, mehrere Aufgaben (Tasks) nebenläufig auszuführen. Dabei werden die verschiedenen Prozesse in so kurzen Abständen immer abwechselnd aktiviert, dass der Eindruck der Gleichzeitigkeit entsteht.

Forscher haben an Versuchskaninchen (hier: an Studierenden) überprüft, was die so alles “nebenläufig”auszuführen imstande sind.

Sollten sich die Probanden Wortlisten merken und zugleich Bilder oder Farben im Auge behalten, so klappte dies zwar – doch auf Kosten der “Performance”: In beiden Denkbereichen sank die Leistung merklich.

Woran das liegen mag?

Besitzt ein Computer mehrere CPU-Kerne, so dass er mehrere Aufgaben echt-gleichzeitig ausführen kann, so spricht man von Multiprocessing.

Wir haben nur 1 Hirn, das sich eben nicht um alles, d.h. jede bewusste Tätigkeit kümmern kann – vor allem nicht gleichzeitig.

Also ich kann backen und nebenher Vokabeln lernen. Aber nicht alle paar Minuten eine andere Tätigkeit aufnehmen.

Es gibt die Idee, sich immer in 20-Minuten-Intervallen einer (neuen) Thematik zuzuwenden; 20 Minuten Englisch lernen, 20 Minuten Brief schreiben, 20 Minuten im Geschichtsbuch lesen usw.

Zeitmanagement mit POMODORO

Wenn eine Sache gerade richtig gut läuft, bloß nicht nach 20 MInuten abbrechen. Einfach weiter machen.

Multitasking. Vielleicht ist auch hier weniger einfach mehr?

 

1 Kommentar zu „Multitasking“

  1. Benita Warrick sagt:

    I really like your writing style, good information, appreciate it for putting up :D . “In every affair consider what precedes and what follows, and then undertake it.” by Epictetus.

Kommentieren

*