It’s only the beginnig

Mit dem Bloggen beginnen.
Darüber, wie ich mich von Sachen getrennt habe.
Und davon, dass dies erst der Anfang sein kann.
Da muss mehr gehen als bloß dann und wann mal ein Teil, einen Film, ein Buch auszusortieren (nachdem es seine einjährige Galgenfrist in irgendeiner Kiste gehabt hat).

Und einfach ist es am Anfang gar nicht, weniger haben zu wollen.

Ich besaß viel “Zeugs”: Viele Dinge für später, für das eigene Heim, von der Küche bis zum Schlafzimmer war ich gut eingerichtet, zur Sicherheit noch einen zweiten PC, ein paar Ersatzteile hier, Sportsachen dort, dazu gesellten sich noch meterweise Bücher, eine kleine, dennoch ansehnliche Bibliothek.

Und meiner kleinen Welt mangelte es nicht an Nachschub:

“Bei dem Buch musste ich an dich denken”, noch ein Buch als Geschenk.

“Der Film wird dir gefallen”, eben gesagt, eine DVD mehr im Regal.

“Du magst doch …”, ein Poster.

“Du trinkst doch gerne Tee …”, eine Tasse.

“Ich hab’ dir auch was mitgebracht …”, eine Kerze.

“Guck mal, aus dem Urlaub …”, der Kerzenständer.

Bei aller Liebe und Freundlichkeit: Wer sagt uns, wie man all das Zeug wieder los wird?

Selten sind es die großen Dinge a la “Mein Haus. Mein Auto. Mein Multimediacenterkaminzimmer.” die uns den Platz rauben, ja, den Blick auf das Wesentliche verstellen können.

Ich war überrascht, wie viele “kleine” Dinge ich gar nicht benötige.
Aber bei mir hing damit auch eine “Denke” zusammen: Haben-müssen!
Aber muss ich?
Inzwischen überlege ich, was ich einkaufe und verbrauche – und gar nicht benötige.

Größere Schritte fallen bei mir am Wochenende an:
Doch dieses Wochenende waren die Bücherkisten dran – denn ihr Jahr ist um …

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4 Kommentare zu „It’s only the beginnig“

  1. Atlantis sagt:

    Viel Erfolg bei deinem Vorhaben :)
    Und vielen Dank für deinen Besuch auf meinem Blog.

    Ja Dinge die man später brauch… sind sowieso Quatsch.
    Einfach weg. Weg, bevor es zu spät ist. Ein Haus zu entmisten, (lese ich da zwischen den Zeilen, dass es sich um ein Haus handelt oder ist das Einbildung?) wo man jahrelang gewohnt hat, sehe ich als Aufgabe an, die unbezwingbar ist, hat man nicht einen triftigen Grund dafür. Am besten gleich eine Wohnung mieten, die ganz klein ist, wo nicht viel reinpasst.
    Ich persönlich habe Angst vor großen Räumen. Fühle mich in einer Wohnung mit kleinen Räumen, einfach viel wohler. Und man hat gleich automatisch weniger Stauraum ;)

  2. minimize sagt:

    Danke für die Wünsche, ich blicke auf ein kleines Erfolgserlebnis zurück: Zwei große Kisten gingen ihren Weg fort von mir ;-)

    Du hast ein vollkommen richtiges Wort dafür: Quatsch!
    ich habe nur noch meine Sportsachen und Zubehör gelagert – den Rest bin ich jetzt los.
    Ja, ein Haus – wunderbar: Es lädt an so vielen, vielen Ecken dazu ein: “Ach stell doch hier noch was ab und dort ist noch eine freie Ecke …” ;-)
    Das wohnungsmäßige Verkleinern kommt!
    Zwar wird die Stadt größer (wenn’s klappt vom Job), aber meine Bleibe kleiner … na, was die Räume betrifft da bin ich anders, ich mag große Räume mit hohen Decken, hell, mit wenig Zeug drin. Aber vielleicht fühl ich mich da auch nur als Gast wohl? Meine Zimmer sind alle recht überschaubar.
    Grüßle!

  3. Klaus sagt:

    Wie heisst das Plugin rechts ? Das will ich auch!

  4. Marlon sagt:

    Wer borgt ohne Bürgen und Pfand, dem sitzt ein Wurm im Verstand.

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